Die Entscheidung

"Suche alle Informationen im Internet zusammen, wie ich dir ein Branding setzen kann. Es wird Zeit, dass du dein Kennzeichen als Sklavin bekommst!"


Der Satz hallte nach unserem Gespräch noch immer in mir nach. Wie bei einer Ton Schleife, begann er sofort wieder, nachdem der letzte Ton verklungen war.

Nein, Nein, Nein, schrie mein Verstand - ich will nicht.

Laut und deutlich war es in mir zu hören, mal sehen wie lange er die Lautstärke aufrecht erhalten kann.

Den im Untergrund kam aus meinem inneren ein tiefes, zufriedenes, zustimmendes Summen, welches sich immer stärker bemerkbar machte.

Wurde ich ganz still, konnte ich sogar Worte ausmachen.

"Ja, endlich! Mein Herr will mich als sein Eigentum kennzeichnen! Juhu!"

In meiner Möse lief der Saft zusammen, sie triefte vor Nässe, dies konnte mein Verstand nicht verhindern, egal wie laut er seine Meinung kund tat.


Es war so geil und gleichzeitig beängstigend die Informationen zusammen zu suchen, doch meine Nerven vibrierten danach vor Erregung. Gerne hätte ich mich danach befriedigt.


Bei unserem nächsten Gespräch kam die Frage auf, wie es mir damit geht, bald das Branding zu bekommen.

Natürlich versuchte ich die Vor- und Nachteile aufzuzeigen, stellte die Argumente meines Verstandes in den Vordergrund und hoffte, damit durch zu kommen.


Es gab keine Debatte wer die Entscheidung trifft, ob das Branding gesetzt wird, das war vollkommen logisch.


Es war auch offensichtlich, wann die Entscheidung fest stand.

Mein Herr kennt mich gut genug, um zu wissen, dass ich fast immer zwei widersprüchliche Meinungen habe, oft zerrissen bin und in entgegengesetzte Richtungen tendiere.

Wie man zwei, sich völlig widersprechende Meinungen haben kann?

Ganz leicht - mein ganzes Leben ist ein Widerspruch in sich.

Wie es trotzdem funktioniert weiß ich nicht, doch glücklich bin ich erst, seit dem ich bereit bin diesen Widerspruch zu leben. Eine logische Erklärung gibt es leider nicht.

Die wünsche ich mir selber oft.


Mit der Frage nach meiner zweiten Meinug, blieb mir nichts anderes mehr übrig, jetzt musste ich von diesem tiefen, intensiven Wunsch so gekennzeichnet zu werden erzählen.

Natürlich lies es sich Herr Streng ausführlich beschreiben. Wie ich in meinem Kopfkino schon mehrfach regelrecht darum bettelte, seine Initialen als Kennzeichen tragen zu dürfen.





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