Die Skatrunde

Eine neue Geschichte von unserem Leser Frank.

Den Anfang stelle ich hier im Blog ein.

Wer die Geschichte weiter lesen möchte findet sie hier.

Heute Morgen rief Marc mich an und sagte mir, dass er heute nicht mit mir zum Schwimmtraining gehen konnte. Er hatte sich irgendwie den Rücken verdreht oder so etwas in der Art. Ich dachte mir nichts weiter dabei. Als meine Frau Helen hörte, dass Marc nicht zum Schwimmen gehen will, fragte sich mich warum, was ich ihr wahrheitsgemäß beantwortete, nämlich dass Marc es nicht so genau gesagt hatte. Ein Grinsen huschte dabei über ihr Gesicht.

 

„Ria und Steffi kommen heute Abend zu mir und wenn Marc heute nicht kann, kannst Du mir ja vielleicht ein wenig zur Hand gehen und das Training ebenfalls ausfallen lassen.“ Es war Frühling und ich hatte sowieso keine richtige Lust zum Trainieren, weil ich mich nach einem halben Jahr Schwimmtraining in der Halle auf das Freibad freute, das am kommenden Samstag öffnen sollte. Ich würde gleich Samstagmorgen um 07:00 hinfahren und das Schwimmen unter freiem Himmel genießen. Auch im Wasser spürte man die Umgebung, den freien Himmel, die Gerüche, was das Schwimmen viel interessanter machte. Heute war Mittwoch, so dass es kein Problem war, das Training einmal sausen zu lassen. Also sagte ich Helen zu und bot ihr an, einen Salat für die Damen zu machen, was Helen sogleich annahm.

 

 

 

Wir verabschiedeten uns mit einem Kuss und ich wunderte mich noch, warum Helen schon wieder grinste.

 

Der Arbeitstag war einer der schlechteren Sorte - angefüllt mit langweiligen Besprechungen, die sich fast endlos dahinzogen. Jeder Teilnehmer musste zu allem etwas sagen – als ob wir nicht alle etwas Sinnvolleres zu tun gehabt hätten.

 

Dazu kam die Angebotspräsentation eines Lieferanten, die auch keine Neuigkeiten brachte. Um 17:00 stellt ich fest, dass ich noch einen Menge E-Mails beantworten musste und verlor mich in der Arbeit und damit in der Zeit. Um 19:00 waren die E-Mails erledigt und als ich auf die Uhr schaute, erinnerte ich mich an Helens Besuch – das würde jetzt knapp werden und Helen wäre bestimmt nicht begeistert.

 

Ich dachte noch, wenn Marcs Rücken kaputt war, hätte ich ja jetzt mit ihm in unsere Skatkneipe „Bei Benni“ gehen können anstatt mit den Frauen zu Hause zu bleiben und „zur Hand zu gehen“ - insbesondere deshalb, weil seine Frau Ria bei meiner Frau zu Besuch kommen sollte. Der dritte Skatkumpel Rainer hatte ja ebenfalls seine Freundin Steffi zu mir nach Hause geschickt. Marc, Rainer und ich hätten sogar eine Zusätzliche Skatrunde einlegen können. Auch wenn Benni eine neue, etwas zickige Kellnerin eingestellt hatte, würde das ein guter Abend werden. „Und wenn Benni die zickige Kellnerin nicht bald rauswirft, dann müssen wir unsere Skat-Kneipe wechseln!“ hatte ich beim letzten Mal laut in der Kneipe getönt. Schade, der Abend würde bei mir zu Hause stattfinden, mit Fußball oder Computerspielen. Die besten Ideen kommen einem eben immer zu spät.

 

 

Als ich um 19:30 nach Hause kam, stand Ria schon im Eingang, eine große Golftasche oder Tennistasche unter dem Arm. Die hätte sie doch auch im Auto lassen können. Naja, Frauen. Versteht sowieso niemand.

 

 

 

Helen sah mich finster an und fragt mich, warum ich so spät komme und wann ich denn wohl den Salat bereiten wollte. Nach dem nervigen Tag hatte ich keine Lust mich zu entschuldigen und pflaumte Helen an: „Ihr wollt doch nicht sofort anfangen und ich mache es jetzt.“

 

Helen antwortete, dass sie mir extra eine Nachricht geschickt hatte, in der sie mich bat vor 18:30 zu Hause zu sein.“

 

Die Nachricht hatte ich zwar gesehen aber ich hatte mich erstmal nicht darum gekümmert und sie schließlich vergessen. Das würde morgen bestimmt noch eine Gardinenpredigt geben. Und Sex heute Abend? Das war sowieso nicht zu erwarten gewesen, wenn die „Erinnyen“ sich trafen. Das dauerte immer lang und danach war Helen müde von dem endlosen Gerede mit ihren Freundinnen. Was hatten Frauen nur immer so lange mit einander zu bereden?

 

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