Die Passion des Dienens

"Dienen ist kein Beruf, es muss eine Berufung sein, sonst klappt es nicht und das Arbeitsleben wird zur Qual. Ich hatte Glück, ich gehöre zu den Berufenen. Das Dienen machte mir jeden Tag Freude. Viel Freude. Nur so konnte es  über all die Jahrzehnte hinweg wahrhaftig sein. Der Herrgott hat mir das Geschenk in die Wiege gelegt, dass mein Beruf zugleich meine Passion wurde, und so habe ich meinen Kellnerberuf stets ähnlich wie den des katholischen Pfarrers aufgefasst (vom Zölibat vielleicht einmal abgesehen),  der sich in erster Linie um seine Gemeinde, seine Schäfchen kümmern soll und seine eigenen Belange an zweite Stelle setzt. Man muss nicht dienen, man darf dienen. Das war  über all die Jahre meiner Tätigkeit als Oberkellner im Jahreszeiten-Grills des Hamburger Hotels Vier Jahreszeiten meine Maxime."
So beschreibt der Autor Rudolf Nährig in seinem Buch "Gerne habe ich sie bedient" seine Passion.
Dazu äusserte sich unser Haussklave mit folgenden Worten:
Der Satz hat mich schon beim ersten Lesen geradezu umgehauen, ich hatte ihn dann noch mehrfach gelesen und immer wieder neu über den Satz und mich nachgedacht.
Ich träume ja nun schon sehr lange von dienen und realer Unterordnung, die mehr als nur ein Spiel ist und bei dem es um die Wünsche der Herrschaft geht und nicht um meine eigenen:
Hier ist also jemand, der das völlig unverdruckst zum Ausdruck bringt und darauf offenbar auch sehr stolz ist. Er ist sich auch ohne Umschweife klar, dass das sein Weg war und ist, er seinen Weg und seine Bestimmung gefunden hat und damit offenbar glücklich geworden ist.
Es beschreibt den Unterschied zwischen der Passion Diener oder Sklave zu sein und der allgemeinen Auffassung eines Sub.
Bei dem Sub geht es um die eigenen Wünsche dominiert und bestraft zu werden.
Die Passion geht viel weiter, sie erfasst die Sehnsucht jemandem zu dienen und wieviel Befriedigung es schenkt den Gästen, dem Herrn und der Herrin Genuß zu schenken, sie nach allen Regeln der Kunst zu verwöhnen. Ihre  Wünsche sind wichtig, auch wenn es dem Diener/Sklaven schwer fällt oder er den Sinn nicht erfassen kann.

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