Grenzen testen

Nach dem ich Herrn Streng kennen gelernt und sich zwischen uns eine Vertrauensbasis entwickelt hatte, war der Drang meine Grenzen bei ihm auszutesten sehr groß. Bei meiner Herrin kannte ich meine Grenzen bereits und ich empfand die Grenzen schnell als sehr unangenehm. Bei ihr wusste ich, wie weit ich gehen kann und ihre Warnung an mich, Herr Streng nicht zu reizen prallte regelrecht an mir ab. Ich habe ständig das Bedürfnis zu wissen, wie weit ich gehen kann. Meine Herrin lehrte micj zwar schon, danach zu fragen wenn ich etwas möchte, was ich bei ihr schon mache. Bei Herr Streng war es jdeoch so, dass ich es wissen muss. Wie streng und schnell kommen diese Grenzen und vor allem was für Grenzen werden mir gesetzt? Wie sicher kann ich mir sein, dass Androhungen passieren und das ausgesprochenes auch konsequent umgesetzt wird? So kam der Tag X an dem ich es mal wieder wissen wollte und sehr schnell feststellte, dass dieses Austesten mir absolut nicht bekommt. Ich durfte voller Freude eine Whatsapp Gruppe erstellen, mit meiner Herrin und Herr Streng. Ich fand es sehr schön, beide am gleichen Ort zu haben und sehr erregend, wenn meine Herrin mich vor Herr Streng zurecht weißt. Zu sehen was passiert, wenn mich Herr Streng in die Schranken verweist und meine Herrin es erfährt. Der Gedanke erregte mich, genauso wie es mich erregt zu erfahren was Herr Streng mit seiner Sklavin macht. Ich hatte mir alles so schön ausgemalt, zu dritt diese Gruppe zu haben und zu Erleben was es heißt, geil gemacht zu werden und Sklavin zu sein. 

So folgte am ersten Tag ein riesen Dilemma für mich. Ich erstellte diese Gruppe ohne zu wissen welche Folgen es für mich hat. Herr Streng äußerte sich, dass er mich nun auch ab sofort als Sklavin ansprechen wird und nicht mehr mit meinem Vornamen. Das gefiel mir erst mal gar nicht. Ich war die Sklavin meiner Herrin und von sonst niemandem. So folgte auch schon mein erstes Austesten, wie weit ich gehen kann.

Ich sollte Herr Streng mein Kopfkino beschreiben und redete mich ständig heraus, dass ich keine Zeit habe, dass ich gleich auf den Weg zu einer Freundin bin und dass ich es später vielleicht mache. So fuhr ich einfach zu meiner Freundin. Im Auto war ich dann hin und her gerissen. Meine Herrin konnte schließlich alles lesen und auch wie ich mit ihrem Herrn umging. Mein Gewissen erdrückte mich, da ich das Gefühl hatte, ich schade auch meiner Herrin mit meinem Verhalten. So schrieb ich auf dem Parkplatz bei meiner Freundin, Herrn Streng was er wissen wollte. Entschuldigte mich dafür, dass ich meine Grenzen ausgetestet habe und mich mein Gewissen jetzt erdrückt. Ich hoffte sehr, Herr Streng würde nicht zu streng mit mir ins Gericht gehen. Doch meine Hoffnung wurde regelrecht über den Haufen geworfen, als ich seine Antwort zu sehen und die Reaktion zu spüren bekam.

Er erwartet gehorsam! Wenn ich noch nicht so weit bin, hat es keinen Sinn diese Gruppe zu erstellen. Ich nehme ihn nicht ernst und er hat auf meine Spielereien keine Lust. Somit verließ Herr Streng die Gruppe und ermahnte mich, ihn erst wieder darum zu bitten wenn ich es ernst meine. 

Mir blieb der Atem stehen und in mir brach alles zusammen. Ich wollte es und ich hatte ihn jedes Mal ernst genommen. Mit meinem Grenzen austesten, hatte ich meine Freude diese Gruppe zu erstellen, kurze Zeit später zerstört. Diese Reaktion von Herr Streng war heftig und tat mir furchtbar weh. Ich wollte alles daran setzen die ganze Sache zu klären, griff zum Hörer und rief Herr Streng an. Ich telefoniere absolut ungerne und doch war es mir sehr wichtig Herr Streng davon zu überzeugen, dass ich diese Gruppe will und bereit dazu bin.

Dadurch entstand ein langes Telefonat, mit einem intensiven Gespräch. Mir wurde dabei aufgezeigt wie ich mit Menschen umgehe und stellte dabei fest wie hart Grenzen sein können. Und doch spürte ich die Sicherheit, in dem Moment aufgefangen  zu werden, sowie die Bereitschaft die Situation zu klären. Heute überlege ich es mir zweimal, ob ich eine Grenze erfahren möchte oder erzähle gleich welche Gedanken ich habe. So hart manchmal diese Grenzen und daraus resultiernde Konsequenzen sind, so gut tun sie mir im nach hinein. Danke mein Herr!

 

Folgsame Grüße 

Sklavin V von 

Madame und Herr Streng

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